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Bauanleitung Scheunis Kaninchenvilla

Hier möchten wir nun auch unsere Kaninchenvilla einmal vorstellen. Da wir weder technische Zeichner sind noch entsprechende Programme besitzen können die Zeichnung nur als grobe Anregung dienen. Die Maße sollten den entsprechenden Vorstellungen und Platzmöglichkeiten angepasst werden und sind keine festen Werte.

Bei sehr ängstlichen oder schreckhaften Tieren würde ich die Treppe von außen mit den dazugehörigen Schiebetüren nicht verwenden.
Unsere Tiere sind dieses Konstruktion von klein auf gewöhnt und haben damit keine Probleme.
Dennoch möchte ich darauf hinweisen, dass ich für evtl. Verletzungen der Tiere an Nachbauten keinerlei Verantwortung übernehme.

Jeder Kaninchenbesitzer sollte seine Tiere selber einschätzen ob so eine - äußerst praktische - Treppe für sie zu bewältigen ist.

Hier nun einmal unsere Villa von beiden Seiten zur Ansicht.



Links sieht man deutlich die seitliche Ansicht mit der von außen angesetzten Treppe.
Die Schiebetüren (rot und orange) werden von uns morgens geöffnet. Die Tiere können dann nach belieben in den Stall oder den Freilauf.
Ein sehr positiver Nebeneffekt ist, dass die Tiere ihre Toilette im Stall benutzten.
Rechts die Ansicht von vorne.
Jede Box hat zwei Türen und ein ca. Maß von 80 x 120 cm. Im "alten" Stall sind die Türen unterschiedlich groß und nur die größere Seite ist mit Kaninchengitter versehen. Der "neue" Stall hat zwei gleichgroße Türen erhalten die beide mit Kaninchengitter bespannt sind.

Im Giebelbereich lagern wir die nötigen Dinge wie kleine Mengen Heu für den täglichen Bedarf und das Futter. Eine Lampe ist auch im Giebel angebracht, damit wir die Tiere auch in der dunklen Jahreszeit gut versorgen können.
Dort steht auch Strom zur Verfügung. Diesen haben wir im Winter für die Wasserflaschenheizung auch dringend benötigt.

Nun aber zum Bauplan:

Wir haben mit dem Balkengerüst und der Dachkonstruktion begonnen.
Plan Als diese dann stand wurde die Konstruktion mit unbehandeltem Nut- und Federholz von außen verkleidet. Am Dach haben wir etwas stärkeres Holz verwendet.
Nachdem das ganze dann mit wetterfester Farbe gestrichen war wurden die Wände von innen mit dem gleichen Nut- und Federholz ausgekleidet.
Den entstandenen Zwischenraum haben wir mit Styropor-Platten gefüllt. Somit ist der Stall auch für die kalte Jahreszeit genügend gedämmt.

Dann wurde die Einteilung für die einzelnen Boxen vorgenommen. Plan Auf Höhe der Bodenplatten wurden Dachlatten an die Wände geschraubt. Darauf liegen die Bodenplatten.
An der vorderen Kante ist eine Dachlatte hochkant befestig. Sie verhindert, dass der Einstreu vorne aus dem Stall fällt. (Das sieht man auf dem Bild nicht. Es ist aber genauso eine Dachlagte wie für das Untergestell nur noch mal oberhalb der Bodenplatte.)

Plan Über den Innenausbau haben wir uns lange Gedanken gemacht.
Holzplatten wollten wir nicht als Boden und fertige Wannen waren nicht zu bekommen.
Dann kam uns die Idee mit dicker Teichfolie. Diese steht an den Rändern ungefär 15 cm über und ist mit kleinen Holzleisten, die genau in die Rille des Nut- und Federholzes passen angenagelt. Folie So kann keine Feuchtigkeit ans Holz gelangen und der Boden auch mal nass ausgewischt werden.


Tür Für die Türen haben wir aus Dachlatten einen Rahmen gemacht und diesen dann mit Kaninchengitter bespannt. Mit Schanieren sind diese dann am Stall befestigt. Beim neuen Stall haben wir Schaniere genommen wo man die Türen aushängen kann. Das ist besonders für die Reinigung sehr praktisch. Villa Da es uns sehr wichtig ist, dass die Tiere jederzeit aus dem Freilauf in den Stall gelagen können mußte nun auch noch eine Treppe oder Rampe her. Es wurden mehrere Möglichkeiten von uns ausprobiert, die jetzige hat sich aber als die platzsparenste und für die Tiere einfachste erwiesen.
Auf versetzten Stufenbrettern, die feste an der Stallwand angebracht sind, springen die Tiere von einer Etage zur nächsten.
Villa Anfangs - als nur der erste Stall da war, diente eine Reling an der Treppe der Sicherheit.
Nun dient die Treppe für beide Ställe als Aufgang und die Tiere können auch nicht mehr seitlich runter springen.

Tür Die Schiebetüren sind aus Pertinax-Platten gesägt. (Ist so eine Art Kunststoff. Ich denke PVC-Platte erfüllt diesen Zweck auch.) An jeder Platte ist ein Knopf befestigt um die Türen leichter schieben zu können. Als Führungsschienen dienen Alu-U-Schienen. Anfangs hatten wir Holzschienen, diese haben sich aber bei feuchter Witterung so sehr verzogen, dass wir die Türen nicht mehr aufbekommen haben.
Tür innen Rechts auch noch mal die Ansicht der Schiebetüren von innen. Da die Tiere mit der Zeit an den Kanten nagen ist die Balkenverkleidung um die Türlöcher sehr wichtig.


Wir hoffen, allen Interessierten Anregungen für ihre Eigenbauten gegeben zu haben und stehen jederzeit gerne pers. unter a-g-scheuni.web.de zur Verfügung. Wer neugierig geworden ist und nun auch unsere Hobbyzucht einmal kennen lernen möchte - wir freuen uns über jeden Besuch!!!! http://www.scheunis-kaninchenvilla.de

Besuchen Sie unsere Löwenmähnenkaninchen!


Herzlichen Dank an an Andrea!

Die hier empfohlenen Ratschläge erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit, Richtigkeit und Anwendbarkeit, da sie in Summe nur aus den Erfahrungswerten der Autorin, der Fachliteratur, sowie Berichten / Artikeln unterschiedlichster Herkunft stammen. Die Seiten über Kaninchenkrankheiten sollen dem Halter einen Überblick über mögliche Erkrankungen, Symptome und Alarmzeichen verschaffen, um so seinen Blick zu schärfen. Ein Einblick über derzeitig allgemein übliche Behandlungen sowie Erfahrungsberichte Betroffener, sollen das Verständnis gegenüber bestimmten Krankheitserscheinungen wecken, damit er sich das nötige Grundwissen zur Suche des geeigneten Tierarztes erwerben kann. Die Tipps ersetzten selbstverständlich keine qualifizierte Tierarztbehandlung!
Die hier wiedergegebenen Informationen sind lediglich Tipps für die Haltung und Pflege des Kaninchens und ich übernehme keinerlei Haftung für Schäden (z.B. bei Anwendungsfehlern bzw. Falschinterpretation) die aus der Anwendung dieser Informationen entstehen.
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