Tipps zum Bau eines Freigeheges
Kaninchen sind "Buddelmeister" - sorgen Sie deshalb für einen "Durchbuddelschutz", z. B.
in Form von Betonplatten, die Sie in den Boden versenken oder durch einen festen Untergrund, der nur
mit Erde aufgefüllt wurde.
Das Freigehege benötigt ein Dach, als Katzenschutz und Schutz vor Greifvögeln. Ein
Schlafhäuschen, das sich im Winter gegenbenenfalls gut isolieren lässt, gehört ebenfalls zur Grundausstattung. Beachten Sie hier, die Tiere leben
in Natur in Höhlen. Das Schlafhäuschen sollte also sich in etwa daran orientieren, fensterlos
sein, vielleicht nur mit Einstiegsloch versehen. Empfehlenswert ist hierbei ein Flachdach als Aussichtsposition
oder - lassen Sie Ihre Fantasie spielen - gar eine Kaninchenburg? - Die Tiere lieben es sich zu verstecken,
Wege und Gänge zu erkunden. Wenn Ihre Tiere schon nicht in der Erdhöhle leben können,
dann bauen Sie Ihnen doch im Freigehege den Abenteuerspielplatz. Es fördert die Intelligenz der
Tiere.
Verwenden Sie zum Bau verzinkten, engmaschigen "Hasendraht"; die mit Kunststoff beschichtete Variante wird
von den Rackern angeknabbert, rostet und bricht;
evtl. ist das Anbringen von Fliegendraht zu empfehlen: es verhindert das Durchkommen von Insekten,
Mäusen und Vögeln.
Natürlich wollen die Kaninchen auch im Garten hoppeln. Lassen Sie sie dort jedoch nie unbeaufsichtigt!
Katzen, Raubvögel oder andere Räuber könnten Ihnen eine böse Überraschung
bereiten.
Dieses Freigehege besteht seit 5 Jahren und ist ein wahres
Kaninchenparadis. Unsere anfängliche Hoffnung, die Kaninchen würden
in das Gartenhaus einziehen, wurde von den eifrigen Baumeistern vereitelt.
Im harten Lehmboden haben sie sich fleißig ihr eigenes Eldorado erbuddelt. Einsturzsicher.
Die Konstruktion ist großzügig angelegt, wir schätzen zwischen 4 - 5 Meter mit
Nebenhöhlen. Aufgrund der Lage zwischen den Hauswänden und eingelassenen Betonplatten,
besteht keine "Fluchtgefahr".
Der einzige Nachteil: Als eins der Tiere verstarb, mussten wir mit einer Spitzhacke den Boden
aufbrechen. Der Lehmboden ist hart wie Beton.
Nicht jeder Boden ist für die Bauexperimente der Langohren geeignet
und unser Gehege deshalb wohl der Glücksfall für die Kleinen.
Die hier empfohlenen Ratschläge erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit,
Richtigkeit und Anwendbarkeit, da sie in Summe nur aus den Erfahrungswerten der Autorin,
der Fachliteratur, sowie Berichten / Artikeln unterschiedlichster Herkunft stammen. Die
Seiten über Kaninchenkrankheiten sollen dem Halter einen Überblick über
mögliche Erkrankungen, Symptome und Alarmzeichen verschaffen, um so seinen Blick
zu schärfen. Ein Einblick über derzeitig allgemein übliche Behandlungen
sowie Erfahrungsberichte Betroffener, sollen das Verständnis gegenüber bestimmten
Krankheitserscheinungen wecken, damit er sich das nötige Grundwissen zur Suche des geeigneten
Tierarztes erwerben kann.
Die Tipps ersetzten selbstverständlich
keine qualifizierte Tierarztbehandlung!
Die hier wiedergegebenen Informationen sind lediglich Tipps für die Haltung und Pflege des
Kaninchens und ich übernehme keinerlei Haftung für Schäden
(z.B. bei Anwendungsfehlern bzw. Falschinterpretation) die aus der Anwendung dieser
Informationen entstehen.
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