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Kaninchen & Katze
Rangkämpfe

Hund & Kaninchen, Katz & Co.

Wie gewöhnt der Mensch einen (auch evtl. älteren) Hund an ein Kaninchen, eine Katze oder sonstiges Kleintier ?


Sheila & Paula

Einfach wird das alles nicht !
Ein Versuch - der jedoch viel Geduld und Zeit erfordert- ist es allemal Wert !

Kann selbst über 2 Erfolge mit unseren beiden Hündinnen 'Sheila' (s. Foto) und 'Laika' berichten; die beide als bereits 'erwachsene' (Second - Hand) Hunde zu uns kamen, mit uns unbekannten Vorgeschichten. Unsere 'Laika' besitzt zudem einen ausgeprägten Jagdinstinkt, der ihr als Straßenhund das Überleben sicherte. Was die Sache nicht einfach für uns machte !

Aus verschiedenen Lektüren habe ich mir selbst meinen Übungsplan 'zusammengeschustert'.

1. Schritt: Hund an die Leine machen. Ihn mit in das Zimmer nehmen, wo sich Kaninchen, Katze oder Co. aufhalten. Diese sollten natürlich nicht gleich beim Anblick des Hundes in Panik geraten und fliehen, es würde alles erschweren.

An Besten, man lässt den Hund (an der lockeren Leine) bei den Kleintieren erst mal am geschlossenen Käfig / Gehege schnüffeln. Bleibt der Hund bei dieser Begegnung ruhig, ohne Jagdverhalten zu zeigen, dann wird er fleißig gelobt (und evtl. Leckerli geben). Sollte der Hund anfangen zu bellen oder am Käfig / Gehege nervöses Jagdverhalten zeigen, muss der Halter sofort (!) eingreifen, indem er der Hund mit einem scharfen 'Pfui' oder 'nein' und einem 'Platz-Befehl korrigiert.

2. Schritt: Voraussetzung: Der Hund muss Befehle, wie 'Platz' sauber ausführen (darf nicht selbständig wieder aufstehen, ohne eindeutiger Genehmigung des Halters) und auf eines der Wörter wie 'nein', 'Pfui' oder 'aus' einwandfrei reagieren.

Den Hund im Raum Platz machen lassen, das andere Tier aus Käfig / Gehege lassen. Verhält der Hund sich ruhig, wird er ausgiebig gelobt (evtl. Leckerli geben). Wird er unruhig, wird er mit entsprechendem Befehl korrigiert. Übung immer dann beenden, wenn ein Erfolg vorhanden war ! Niemals die Übung abbrechen, wenn der Hund anfängt zu flippen. Denn dann hätte der Hund einen Erfolg ! Diese Übung so oft wie möglich (mehrmals täglich) wiederholen. So lernt der Hund, dass er Kaninchen, Katz & Co. zu akzeptieren hat. Und ein gehorsamer Hund sollte sich seinem Rudelführer unterordnen. Nur dieser bestimmt, was gejagt wird oder nicht und was zur Familie gehört.

3. Schritt: Im Laufe der Übungsphase (evtl. mehrere Wochen !), wird dann der Hund abgeleint und ins Platz gelegt. Sollte er sichtlich gelassener auf Kaninchen, Katz & Co. reagieren, darf er auch mal aufstehen, sie beschnüffeln. Es muss jedoch sofort eingegriffen werden, sobald der Hund ein unerwünschtes Verhalten an den Tag legt !

WICHTIG: Zum nächsten Schritt erst übergehen, wenn der jetzige sicher klappt ! Wenn etwas 'schief' geht, muss man mit dem vorherigen Schritt wieder von vorn beginnen !

Was auch noch wichtig ist: das Ganze steigern, indem Kaninchen, Katz oder Co. und der Hund gleichzeitig gestreichelt werden und allen gut zureden.

Evtl. sollte man mit einer helfenden Person üben, einer hält den Hund sicherheitshalber an lockerer Leine. Fängt der Hund an, unruhig zu werden, wird das Verhalten wieder korrigiert. Der Hund muss also lernen Kaninchen, Katz & Co. mit was Positivem zu verknüpfen (Lob, Streicheleinheiten, Futter).
Das geht immer so: Futter oder Streicheleinheiten gibt es nur noch in Anwesenheit von Kaninchen, Katz oder Co. und nur dann, wenn er gelassen dabei bleibt.

Resultat & eigene Erfahrung: Bei uns hat es geklappt. 'Sheila' und 'Laika' sind zwar noch an den Kaninchen und den Meerschweinchen interessiert, aber jagen diese nicht mehr. Sie schlecken sie ab und schnüffeln ihnen im Gehege hinterher. 'Sheila' lag sogar mit den Kaninchen auf dem Sofa ... mit etwas Respekt. Denn Kaninchen können ganz schön zickig werden und sich heftig wehren !

Bei Kleintieren: Natürlich würde ich die Tiere nur unter Aufsicht zusammen laufen lassen.

Bei Katzen: Den Katzen sollte eine Flucht auf einen Kratzbaum oder unter ein Möbelstück IMMER zur Verfügung stehen.

Es wird evtl. einige Monate dauern, bis sich ein wirklicher Erfolg zeigt. Aber die Mühe lohnt sich ! Daher: Nichts unversucht lassen und nicht zu schnell aufgeben !!! Achtung: Wenn der Hund an Kaninchen, Katz & Co im Haushalt gewöhnt ist, heißt das noch lange nicht, dass Hundi nun keinen dieser Art in der freien Laufbahn mehr jagt !

Wir drücken die Daumen !

Viel Erfolg !

Regine


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Die hier empfohlenen Ratschläge erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit, Richtigkeit und Anwendbarkeit, da sie in Summe nur aus den Erfahrungswerten der Autorin, der Fachliteratur, sowie Berichten / Artikeln unterschiedlichster Herkunft stammen. Die Seiten über Kaninchenkrankheiten sollen dem Halter einen Überblick über mögliche Erkrankungen, Symptome und Alarmzeichen verschaffen, um so seinen Blick zu schärfen. Ein Einblick über derzeitig allgemein übliche Behandlungen sowie Erfahrungsberichte Betroffener, sollen das Verständnis gegenüber bestimmten Krankheitserscheinungen wecken, damit er sich das nötige Grundwissen zur Suche des geeigneten Tierarztes erwerben kann. Die Tipps ersetzten selbstverständlich keine qualifizierte Tierarztbehandlung!
Die hier wiedergegebenen Informationen sind lediglich Tipps für die Haltung und Pflege des Kaninchens und ich übernehme keinerlei Haftung für Schäden (z.B. bei Anwendungsfehlern bzw. Falschinterpretation) die aus der Anwendung dieser Informationen entstehen.
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