Hauterkrankungen - Parasitenbefall beim Kaninchen |
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Tipps zur Behandlung daheim | Alarmzeichen | Homöopathische Unterstützung
| Mögliche Ursachen
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Kratzen kann natürlich auch völlig harmlose Ursachen haben. Beim Fellwechsel kann es jucken, beim Buddeln kann zuviel Dreck in die Ohren gekommen sein usw. Doch wenn die Juckerei nicht aufhören will, ist auch hier der Gang zum Tierarzt angesagt.
Hauterkrankungen kommen beim Kaninchen eher selten vor. Bei Hautverletzungen können jedoch bakterielle Erreger in die Haut eindringen. Auch Flöhe, Milben, Fliegenlarven oder Pilzerkrankungen können vorliegen.
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| Alarmzeichen
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Es besteht starker Juckreiz, die Haut ist gerötet, es kommt zu Haarausfall. Es fallen evtl. Kratzspuren auf. Im weiteren Verlauf kann man Pusteln, eitrige Beläge und Krusten beobachten. Eitererreger können im Verlauf das Allgemeinbefinden verschlechtern.
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| Unterstützende Maßnahmen
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Gute Haltungsbedingungen sind auch hier zur Vermeidung von Krankheiten unerlässlich; das gleiche gilt für das Futter.
In Absprache mit dem Tierarzt kann eine homöopathische Behandlung zur Unterstützung erfolgen.
Bei bakteriellen Hauterkrankungen:
Mercurius solubilis D12 - Eitermittel, bei einer eitrigen Hautentzündung
Hepar sulfuris D6 - bei einer eitrigen Hautentzündung, sollte jedoch nicht mit Mercurius
solubilis D12 verabreicht werden
Sulfur D30 - als Umstimmungsmittel bei allen Hauterkrankungen
Psorinum D30 - bei nässenden Ekzemen und Hautentzündungen
Kreosotum D6 - bei übelrichtenden Hautentzündungen mit starkem Juckreiz, das Allgemeinbefinden kann gestört sein
Antimonium crudum D6 - bei juckendem Ekzemen
Mehrmals täglich 5 Globuli (kugeln) im Apfel oder Trinkwasser
Bei jeder Hauterkrankung wird zudem eine homöopathische Leber- und Nierenausleitung empfohlen. Dies fördert die Ausscheidung von Giftstoffen aus dem Körper.
Lycopodium D6 als Lebermittel
Carduus marianus D2 als Lebermittel
Berberis D4 als Nierenmittel
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